Cirkel baut modernes Kalksandsteinwerk

12.09.2018

Förderung durch den Bund
Das Werk umfasst Anlagen für die Aufbereitung und das Mischen der in Silos gelagerten Rohstoffe, hydraulische Pressen zum Verdichten sowie Härtekessel. Durch die Nutzung modernster Fertigungsmethoden (Industrie 4.0) und hocheffizienter Absaugungen wird die Produktion extrem emissionsarm sein. Der Neubau wird deshalb im Rahmen des Umweltinnovationsprogramms des Bundes mit knapp 1,8 Mio. Euro gefördert. „Wir sind sehr stolz darauf, als ältester noch aktiver Kalksandsteinhersteller der Welt das in Deutschland modernste Werk zu bauen“, erklärt Julian Cirkel, der das Familienunternehmen in vierter Generation führt. „Die Produktion wird hier deutlich flexibler als in konventionellen Werken der Mauerwerksindustrie sein.“

Baustoffe für die Region
Produziert werden in Neuenkirchen-Vörden Kalksandsteine für den Wohnungsbau in Nordrhein-Westfalen und Niedersachen. „Mit den neuen umweltfreundlichen Produktionskapazitäten fertigen wir Baustoffe für die Region mit ihrem hohen Bedarf an neuen Wohnungen und damit an Baumaterialien“, so Cirkel weiter. „Und wir werden auch der Wirtschaft vor Ort neue Impulse geben, indem wir die benötigten Rohstoffe vor allem von regionalen Anbietern beziehen werden.“ Das Werk in Neuenkirchen-Vörden wird die fünfte Fertigungsstätte von Cirkel in Deutschland sein.

 

Das Unternehmen Cirkel
Die Cirkel GmbH & Co. KG ist mit Gründungsjahr 1898 der älteste, noch existierende Kalksandsteinhersteller der Welt mit Werken in Wickede (Ruhr) und Haltern am See, an dem zusätzlich auch Porenbeton produziert wird. An den Standorten Emsdetten und Bad Salzdetfurth produziert das Unternehmen Granulate und Katzenstreuvorprodukte. Der Einsatz der Rohstoffe Kalk, Sand und Wasser bildet hierbei die Klammer über alle Produkte, die in unterschiedlichen Industrien eingesetzt werden. Das Familienunternehmen hat an allen vier Standorten heute 160 Mitarbeiter.



 www.cirkel.de

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